das einzige Manko

Jedes Jahr im Juli überkommt mich die Lust auf ein Fest. Manchmal zu kurzfristig, sodass dann nicht viele Leute kommen, manchmal zwar früh genug geplant, aber viele Leute haben dann etwas anderes vor und manchmal passt dann einfach das Wetter nicht.

Dieses Jahr begann ich die Leute zumindest so früh einzuladen, dass bald absehbar war, dass am 7. Juli kein Mensch Zeit hat und somit um eine Woche verschoben werden konnte. Nur das Wetter hat nicht so ganz mitgespielt, für ein Gartenfest war es einfach viel zu kalt. So haben wir (wieder einmal) improvisiert und den Schopf (wie heißt das auf gut-für-alle-verständlich? Schuppen?), in dem sonst Traktor, Fahrräder und Anhänger stehen, umfunktioniert. Um den coolen Sichtbeton etwas abzumildern, haben wir viele Lichterketten und Lampions aufgehängt, als Buffet wurde einfach der Anhänger im Raum gelassen und mit Tischtüchern verschönert, dazu ein paar Heurigengarnituren – es war wunderbar lauschig! Dazu liebe Freunde, ein herrliches Grillbuffet, jede Menge Kinder im Alter von 2 – 13, die stundenlang mit Leuchtstäbchen beschäftigt waren, kein Regenwetter (man musste in den letzten Wochen ja sehr bescheiden werden hier), Salat-wasch-Küchengespräche mit der allerbesten Freundin und ein sehr netter und lustiger Abend.

Und das übliche kleine Nachfest am Sonntag, sehr entspannt und sogar mit ein bisschen Sonne.

Nur etwas gibt es auszusetzen am Julifest: Ich habe vergessen, Fotos zu machen. Echt. Ich war so auf Gäste, Essen und Reden konzentriert, dass mir das überhaupt nicht einfiel.

Erst beim Nachfest dachte ich daran, Essfotos zu machen.

Vielleicht sollte ich mich mehr mit meinem Blog identifizieren.

2 Comments

  1. Wow, das sind die Fotos vom Nachfest??? Ich mag mir gar nicht ausmalen wie die Sachen dann beim “richtigen” Fest ausgesehen haben. 🙂

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