Aufräumen, komplizierte Variante

Letztes Jahr standen große Veränderungen an: Nach jahrelanger Planung, wieder Verwerfung, neuer Planung,… war es soweit: Das Klushus soll umgebaut werden. Und wenn schon, dann umfassend. Das hieß für uns: Ausziehen. Eine Bleibe für mehrere Monate für sechs Personen zu finden, war gar nicht einfach und hatte uns eineinhalb Jahre Verzögerung gekostet, aber im Herbst wurde es ernst: Wir zogen in eine 3-Zimmer-Wohnung ganz in der Nähe.

Wir haben gepackt, verräumt und viel ausgemistet. Als ich dann zu meinen Stoffen kam, schnaufte ich einmal tief durch und beschloss, meine Jerseystoffe mal auszusortieren. Ich hatte viele Reste angesammelt (zum Patchen, zum Applizieren,…), die ich wahrscheinlich nicht mehr brauchen würde. Mich ganz zu trennen, habe ich nicht geschafft, aber ich habe alle Reste zu 15×15 cm Quadraten zugeschnitten und alles was kleiner war, wirklich entsorgt. Und aus den Resten (also aus einem Teil davon 😉 ) wurde eine Decke für die beste Freundin meiner Kleinen.

Dabei hab ich was Neues versucht und mich an die Anleitung von Lillelüt gehalten – ich wollte, dass die Decke gut gequiltet ist und nichts verrutschen kann. Die Idee ist so toll wie einfach: Reihe für Reihe wird angenäht und dann gleich auf der Nahtzugabe an die Rückseite gequiltet. Auf der Vorderseite sind dadurch keine Quiltlinien zu sehen, trotzdem hält alles. Wenn nur das Fleece nicht so zickig gewesen wäre! Es hat mich einige Nerven gekostet, aber ich hab´s geschafft!

Die BFF hat sich sehr gefreut, ich hoffe, die Decke begleitet und wärmt sie lange!

Das ist jetzt vielleicht nicht die schnelle Art, aufzuräumen, aber eine, die sehr viel Spaß macht!

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